Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home“

03. Mrz 2015

1) Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt“

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Das Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt“ wurde mit Jung Stadtkonzepte / Herrn Tenberg und der FH Köln CIRE – Cologne Institute for Renewable Energy / Herrn Prof. Dr.-Ing. Schneiders aufgesetzt, gemeinsam mit acht weiteren Projektpartnern aus der Energiewirtschaft, der Heiz- und Elektroinstallationstechnikbranche sowie Unternehmensberatern durchgeführt und konnte Ende Dezember 2014 erfolgreich abgeschlossen werden.

Durch den gewählten kooperativen Ansatz wurde ein interessantes und für die Projektpartner geschäftsrelevantes Ergebnis erzielt, das in Kürze auszugsweise publiziert wird.

Der Erfolg von Smart Home im Mietermarkt wird zum einen durch verschiedene Trends beeinflusst. Positiven Aspekten wie dezentralen Versorgungskonzepten auf Objekt- und Quartiersebene mit erheblichen Chancen für die Energie-, Heiztechnik- und Immobilienwirtschaft stehen Risiken gegenüber, die sich beispielhaft aus der Komplexität der Vernetzung mit entsprechenden Nachteilen für die Stabilität der Systeme und der Datensicherheit ergeben.

Für die Segmente Bestand, Modernisierung und Neubau befinden sich basic, advanced und premium Smart Home-Angebote im Markt. Die zugrunde liegenden verschiedenen technischen Lösungen besitzen zum Teil allerdings nur eine mäßige Datensicherheit.

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Die im Rahmen der Befragung von n = 853 Mietern der Segmente Haus/Wohnung, Büro und Gewerbe in urbanen Ballungszentren und ländlichen Regionen im bevölkerungsrepräsentativen Online-Panel der INNOFACT AG mit 400.000 Mitgliedern in DE ergab, dass für eine große Mehrheit Smart Home ein interessantes bzw. sehr interessantes Thema ist.

Besonders hohes Interesse besteht an Smart Home-Lösungen in Bezug auf Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort.

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Knapp 90% der befragten Mieter würden die Nutzung einer durch den Vermieter/Verwalter angebotenen Smart Home-Lösung sicher oder eventuell in Erwägung ziehen.

Die mit dem Garbor-Granger Verfahren ermittelten Preisbereitschaften für die Smart Home-Pakete Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit spiegeln das große latente Nachfragepotential wider und erscheinen hinreichend für die Entwicklung profitabler Geschäftsmodelle in diesem Bereich.

Weitere Informationen zum zweiten Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home“ finden Sie in der Pressemeldung Smart Home Welt 29.01.15

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes „Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt“ kontaktieren Sie bitte Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.


2) Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home für Hauseigentümer und Laienvermieter“

Ein im Juli 2014 abgeschlossenes erstes Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home“ befasste sich im Kern mit den Anforderungen von Hauseigentümern und Laienvermietern an Smart Home-Lösungen.

Auch dieses Projektergebnis zeigt sehr deutlich, warum das derzeitige Smart Home-Marktvolumen weit unter seinem kommerziellen Potential liegt: Kundenbedürfnisse und tatsächliche Angebote von Smart Home-Lösungen liegen weit auseinander.

Weitere Informationen zum ersten Gemeinschaftsprojekt „Kundennutzen Smart Home“ finden Sie im spannenden Artikel der e21. Zusammenfassend lassen sich folgende Kernergebnisse festhalten:

Hauptgründe, warum das derzeitige Smart Home-Marktvolumen weit unter seinem kommerziellen Potential liegt:

  • Kundenbedürfnisse und tatsächliche Angebote von Smart Home-Lösungen liegen weit auseinander
  • Fehlendes Wissen über Kundenbedürfnisse im Bereich Smart Home
  • Unzureichende Marketing- und Vertriebsstrategie der Akteure im Bereich Smart Home
  • Fehlender Einbindung umsatzrelevanter Marktpartner
  • Unzureichende Produktentwicklungskompetenz
  • Fehlendes Vertrauen von Smart Home-Interessierten bezüglich Umgang mit Smart Home-Technologie, Datensicherheit und kompetenter Ansprechpartner

Demgegenüber bestehen vielfältige Chancen für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche, ein profitables Geschäftsfeld Smart Home aufzubauen:

  • Überraschend hohe Kaufbereitschaft und ein damit einhergehendes hohes latentes Nachfragepotential in Bezug auf energierelevante Smart Home-Themen
  • Bereiche, die Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche ebenfalls zur Kapitalisierung und Stärkung Ihrer Endkundenbeziehungen verhelfen können wie etwa Komfort, Sicherheit und Gesundheit besitzen ein großes und weitgehend unerschlossenes Potential
  • Chance für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche sich zu einem prozessintegrierenden Smart Home-Manager zu entwickeln
  • Wachstumstreiber: Trends zu Cocooning, Digitalisierung, Homing, demografischer Wandel, Energiewende

Für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche ist es Zeit zu handeln und zu entscheiden, ob man die Rolle des Smart Home Systemintegrators einnehmen oder maximal „Beteiligter“ sein möchte und neuen Playern mit starken Ambitionen wie Google und Apple die Marktführerschaft überlassen will.

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes „Kundennutzen Smart Home für Hauseigentümer und Laienvermieter“ kontaktieren Sie bitte Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.