Gemeinschaftsprojekt „Mehr erneuerbare Energien in der Stadt“

09. Sep 2015

Diese Studie zeigt: Das realisierbare Potential ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

  • Welche Kenntnisse und Erwartungen haben relevante Zielgruppen an Erneuerbare Energie-Lösungen in der Stadt und welchen persönlichen Beitrag zur Energiewende möchten sie leisten?
  • Welchen Stand der Technik besitzen diese Lösungen und welche Regularien sind dabei zu beachten?
  • Welche Potenziale besitzen die verschiedenen Erneuerbare Energie-Lösungen in Bezug auf vorhandene Stadtraumtypen und als Quartiers- bzw. Stadtteillösungen?

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Diesen Fragen ist INNOFACT in dieser Gemeinschaftsstudie mit der Technischen Hochschule Köln und Jung Stadtkonzepte in Köln sowie Projektpartnern aus der Energie- und Immobilienwirtschaft wie der swb Vertrieb Bremen, den Stadtwerken Bamberg, den Stadtwerken Wolfenbüttel, den Stadtwerken Energie Jena Pößneck und Vonovia detailliert nachgegangen.

Das Ergebnis der repräsentativen Befragung unter 1.138 Hauseigentümern, Mietern und Gewerbetreibenden ist eindeutig: Ein Großteil der Befragten hält Erneuerbare Energien für wichtig und möchte diese auch selbst nutzen.

Dies bietet große Chancen für Geschäftsmodelle mit Erneuerbaren Energien in der Stadt. Von Interesse sind hier etwa Photovoltaik, Batteriespeicher und Kleinwindanlagen, die im Rahmen von Energiedienstleistungen und Mieterstrommodellen eine möglichst eigenständige Versorgung ermöglichen. Doch welche technik- und quartiersbezogenen Chancen besitzen diese und welche Erwartungen haben die Nutzer an diese Lösungen?

Basierend auf dem Stand der Technik und Gesetzgebung wurden die wesentlichen Potenziale und Treiber für ihre Nutzung im urbanen Raum identifiziert und gemeinsam mit den Ergebnissen der Marktforschung über die zentralen Kundenbedürfnisse ergibt sich ein klares Bild über die Chancen und Risiken für die Anbieter von Erneuerbaren Energie-Lösungen.

RTEmagicC_MEEIDS.jpgDas Gemeinschaftsprojekt zeigt, dass für jeweils 75% der Befragten Erneuerbare Energie-Lösungen wichtig bzw. sehr wichtig sind. Ebenfalls nachgewiesen werden konnte eine überraschend hohe Kaufbereitschaft und damit ein hohes latentes Nachfragepotential. Das Marktvolumen Erneuerbarer Energie-Lösungen in der Stadt liegt somit noch weit unter dem realisierbaren Potential.

Gerade für Stadtwerke bietet sich eine große Chance durch sinnvolle Kooperationen – etwa mit der Wohnungswirtschaft und mit Angeboten, die auf den Kundenwunsch sowie die Vor-Ort Verhältnisse zugeschnitten sind. Die weitere Erschließung dieses Marktes ermöglicht den Stadtwerken, mit geeigneten Produkten die Kundenbindung weiter zu erhöhen und weitere Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Weitere Informationen mit dem Inhaltsverzeichnis und einigen Beispielcharts finden Sie hier.

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes „Mehr erneuerbare Energien in der Stadt“ wenden Sie sich gern an Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.